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Eintrag ins Gästebuch



 
Montag, 21.02.2011
Werner Hadulla

Hallo Sabrina,
Ihre Frage würde ich gern beantworten, kann es aber nicht.
Der Göttinger Universitätsnotar Friedrich Daniel ist mir bisher nur in eben
dem Vers begegnet, den die Fliegenden Blätter im Sommer 1878 abgedruckt haben.
Dass diese vier Zeilen zum Vorbild für ein zeitweise sprießendes Versgenre
wurden, ist ein Faktum, für das es einige Erklärungen gibt (Etwas den
auffälligen Hang vieler `gebildeter` Lesers zum sinnvollen bis unsinnigen
Scherzgedichts, die vergleichsweise hohen Auflagen, die satirische
Zeitschriften zwischen 1870 und 1914 erreichten wie auch das Aufkommen der
Kabaretts und Varietees).

Friedrich Daniels ist auf den Seiten der Fliegenden Blätter nach meinem Wissen
nur dieses eine Mal aufgetaucht. Für seine eigentlichen literarischen
Publikationen scheint er keinen nennenswerten Leserkreis gefunden zu haben.

Ich habe mehrere Versuche gemacht, Professoren der Germanistik dazu zu
bringen, eine Magisterarbeit über den Klapphornvers zu vergeben.
Wahrscheinlich habe ich bisher die falschen angesprochen. Wo ist der
Germanist, der sich dafür mehr interessiert als für die 134ste Studie über
Ferdinand Freiligrath? Sollten wird ihn finden, werden wir eines Tages mehr
über Friedrich Daniel wissen.

Viele Grüße
Werner Hadulla


 
Montag, 21.02.2011
von Sabrina aus München

hallo zusammen!
ích habe eine frage, wobei mir vielleicht einer der vielen Klapphornverse-fans
hier helfen kann. Weiß jemand, wann friedrich daniel, der erfinder dieses
verses, geboren und gestorben ist?
vielen dank schon einmal.
grüße sabrina


 
Montag, 21.02.2011
von Erna Kloth aus eutin

zwei Jungen machten sich den Jokus:
sie tranken Most im Keller.
da mußten beide auf den Lokus;
jedoch der Most war schneller

Das Riemannhaus ist ein sehenswertes Schachlokal in Eutin, was von
freundlichen Angehörigen der gleichnamigen Turnerschaft Riemann Ostholstein
betrieben wird, in dem der zweitälteste Schachverein in SH, der SV Eutin v
1875 Unterschlupf gefunden hat. Vor dem Riemannhause ist ein Grabstein oder
Gedenkstein ohne Leiche von Riemanns Turnerfreund Jahn, dem Ringelnatz,
Morgenstern oder Ku Tu ein Gedicht gewidmet hat, in dem die Grätsche vorkommt,
eine Grundübung des Turnens, auf die kein(e) TurnerIn im Leben freiwillig
verzichtet.


 
Montag, 21.02.2011
Redaktion der KlapphornClique

Lieber Traian,

vielen Dank für Ihren netten Gästebucheintrag.
Wenn Sie Lust haben, dann stellen Sie doch einmal Ihr Gedicht in unser
Schreibstudio ein. Wir diskutieren gern mit Ihnen darüber.

Herzlich Grüße
die Redaktion


 

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